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Gut gelungenes Werk von J.M.R. Lenz
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Rezension bezieht sich auf: Der Hofmeister (Taschenbuch) Wenn man mit der Biographie des Autors (also Lenzens Biographie) ein wenig vertraut ist, ist eine Parallele zwischen seinem Leben und dem Leben des Hofmeisters, was den Beruf betrifft zu erkennen. In dem Buch beschreibt er also sein "Schicksal", nämlich, dass sein Vater, wie der Vater Läuffers, für ihn seinen Beruf ausgewählt hat. Lenz schreibt diese Drama-Komödie mit viel Ironie. Läuffer arbeitet bei dem Major von Berg, als Hofmeister und unterrichtet dessen Tochter(Gustchen) und Sohn(Leopold). Er schwängert Gustchen, die eigentlich auf den Sohn(Fritz) ihres Onkels (Geheimer Rat von Berg) wartet, um diesen zu heiraten. Sie sucht daraufhin Zuflucht bei einer alten blinden Frau und bringt bei ihr das Kind auf die Welt. Als Läuffer zu Ohren bekommt, dass Gustchen tot sei, kastriert er sich, was er später bereut. Am Ende wendet sich jedoch alles zum Guten....Gustchen, die in letzter Sekunde gerettet wurde, heirat Fritz, der ihr verzeihen kann, Läuffer heirat Lise.........
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 8. Mai 2001 |